Bücher

 

Erschienen im Juli 2017:

Liebe, setze über - Gedichte
BoD - Books on Demand, Norderstedt
ISBN: 978-3-7448-5669-0
Preis: 7,80 ¤

Info und Blick in Buch: https://www.bod.de/buchshop/liebe-setze-ueber-jutta-over-9783744856690

 

Erschienen im Oktober 2015

Der Wobbegong - Tiergedichte
Verlag BoD, Books on Demand, Norderstedt.
Erhältlich über den Buchhandel oder Online-Buchhandel.
ISBN: 978-3-7386-4387-9
Preis: 6,80 ¤

Für dieses Buch habe ich meine Tiergedichte der letzten 20 Jahre zusammengetragen! Libellen treten auf, Seepferdchen, Krabben, ein Truthuhn, Moorfrösche, Nachtfalter, die verschiedensten Vögel und noch viel mehr. 

Die Gedichte sind auf ganz unterschiedliche Weise entstanden. Manchmal habe ich kleine Beobachtungen, die mich berührten, festgehalten, etwa beim "Mückentanz" oder "Spatzenbrot". Gelegentlich ergreife ich Partei für unbeliebte Kreaturen wie Dohlen, Raben oder Bisame. Dann wieder notiere ich Vorkommnisse aus der Naturschutzarbeit, wie das Gerangel von Naturschutz, Politik und Landwirtschaft an der Ems im Text "Flusspoetik".  Allerdings geschieht das spielerisch, in dem ich die Ausdrücke aus den jeweiligen Fachgebieten in den Rhythmus und Klang der Texte einarbeite. Im Text "Ölslam" werfe ich die Frage auf, ob ein Dichter überhaupt über solche unangenehmen Themen schreiben sollte. Und schließlich gibt es auch Texte, die einfach wegen eines besonders klangvollen oder kuriosen Tiernamens entstanden sind, wie "Wobbegong" oder "Schlusslichtsalmler". Aber was hat es mit den Gestalten im Kapitel "Seltsame Tiere II" auf sich? Sind das überhaupt Tiere?

Damit der Leser nicht gleich sein übliches Bild von dem betreffenden Tier vor Augen hat, sondern sich erst einmal auf den Text einlässt, verwende ich in einigen Fällen nicht die deutschen Tiernamen, sondern lateinische (Aeshna, Hottentotta) oder französische (lézards, martinets). Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Man darf sich einfach ein Fantasietier vorstellen, ohne genauer nachzuforschen, was gemeint war. Natürlich kann man nachschlagen oder googeln. Oder man studiert aufmerksam das Tierregister am Ende des Buches .... darüber lässt sich einiges in Erfahrung bringen.

Zum Tüfteln sind auch die Vignetten unter den Kapitelüberschriften. Dabei handelt es sich um Bildchen, die aus den Buchstaben bestimmter Wörter zusammengesetzt sind (Piktoanagramme).

In welchem Stil sind nun die Gedichte geschrieben? Der Literaturkritiker Theo Breuer sagte mal zu mir "Dein Stil ist, dass du keinen Stil hast". Und das stimmt! Ich liebe die Sprache als Gestaltungsmaterial und probiere einfach alles aus, Limerick, Sonett oder Ode, experimentiere mit seltenen Formen wie Pantum und Villanella, mit Slam-Texten und natürlich mit freien Versen. Je nachdem, wie es zum Thema passt. Daher bin ich sehr gespannt, wie den Lesern diese Mischung gefällt und würde mich über Zuschriften sehr freuen. Welches ist Ihr Lieblingstext?